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#1

DBL-Qualifikation - Grundsätzliches

in DBL - Deutsche BudoAthletische Liga 07.03.2016 12:02
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Text am 07.03.2016 hierhin verschoben und aktualisiert
Bei Unklarheiten über die Regelungen sollte man sich direkt an das Turnierbüro wenden


06.März......NACH-Meldeschluss für alle Registrierungen zur DBL-QUALIFIKATIONSLISTE (2016)
Nach diesem Stichdatum wird die endgültige Quali-Liste festgestellt, sowie die derzeitige DBL-RANGLISTE korrigiert.
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WICHTIGE REGELN
SPARRING
Starts von nicht-qualifizierten Kämpfern (Sparring) bei DBL-Ligaturnieren sind nur per "wild-card" (= Startfreigabe des Veranstalters) möglich.
Bei allen Kampfpaarungen haben DBL-registrierte Kämpfer immer Vorrang.
Ein Kampfprotokoll und ein Erwerb von Ranglistenpunkten kommt ausschliesslich für DBL-gelistete Kämpfer in Frage.
Nachrücker und Gastteilnehmer werden nur berücksichtigt, wenn diese für eine Poolliste oder einen Finalkampf passen
und zuverlässig für den Kampf zur Verfügung stehen. Die Entscheidung zur Zulassung trifft der Veranstalter.


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WICHTIGE REGELN
TECHNIK = NULLKONTAKT-Sparring, Traditionelle und Moderne FORMEN, SPEED FENCING, BRUCHTEST und weitere Technik-Kategorien
Starts von nicht-qualifizierten Wettbewerbern (Technik) bei DBL-Ligaturnieren sind nur per "wild-card" (= Startfreigabe des Veranstalters) möglich.
In allen Klassen haben DBL-registrierte Wettkämpfer immer Vorrang.
Ein Leistungsprotokoll und ein Erwerb von Ranglistenpunkten kommt ausschliesslich für DBL-gelistete Wettbewerber in Frage.
Nachrücker und Gastteilnehmer werden nur berücksichtigt, wenn diese für eine Klasse grundsätzlich qualifiziert sind.
Grundsätzlich NICHT QUALIFIZIERT ist beispielsweise ein Teilnehmer in einer, nach Graduierung unterteilten, Klasse FORMEN,
wenn seine Gürtelgrade vom Veranstalter NICHT ANERKANNT werden.
Dieses Prinzip gilt für sämtliche Gürtelgrade, bei allen DBL-Sportveranstaltungen und auch für ETF-Prüfungen und -Lizenzen.


Die aktuelle Liste nicht respektabler Gürtelaussteller findet man verlinkt im internen BA FORUM:
Informationen über eine schwarze Liste - aktualisiert 26.05.2015
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BITTE BEACHTEN
Bei allen SPARRINGS- und TECHNIK-Wettbewerben ist als grundlegende Zulassungsvoraussetzung per "wild-card" ebenso entscheidend,
dass ein Gastteilnehmer nicht von vornherein als "kampfloser Sieger" feststeht.

Der betreffende Gast-Wettkämpfer muss vom Zeitpunkt seiner MELDUNG
bis zur Erstellung einer gültigen Startliste abwarten, ob er zugelassen wird.

Was im Hinblick auf anfallende Startgebühren unproblematisch ist, denn diese werden erst berechnet bei einer STARTFREIGABE

Kampflose Titel werden innerhalb der DBL nicht vergeben

Im Falle unbesetzter oder von vornherein kampflos besetzter Klassen
bleibt ein bestehender "Meistertitel" für einen DBL-gelisteten Sportler automatisch erhalten.
Ein "Meistertitel" = aus der Vorjahressaison gilt als vakant und muss vom Inhaber erst dann verteidigt oder bestätigt werden,
wenn die entsprechende Wettkampfklasse ausreichend qualifiziert besetzt ist.
Durch mindestens 1 entsprechend qualifizierten "Herausforderer".

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EIN PAAR WEITERE ERLÄUTERUNGEN...zum grundlegenden Verständnis über eine "LIGA"


1.
Die DBL ist KEIN "Verband", sondern eine Liga = eine Sportorganisation für einen geregelten praktischen (Wettkampf)Sportverkehr = für "BudoAthletische" Sportarten

"Verbände" gibt es speziell im "Kampfsport" zuhauf und die meisten davon sind leider von allzu wenig "sportlich" bis hin zu "extrem unglaubwürdig" angelegt.
Längere Erörterungen sind an dieser Stelle nutzlos.
Allerdings sollte es einem Betrachter schon zu denken geben, wenn z. B. ein "Deutscher TKD-Verband" eine "Europameisterschaft" ausschreibt, bei der dann "Europa", sprich eine Zahl von ausländischen Teilnehmern (...aus europäischen Ländern...) gar nicht vorhanden ist.
Sondern als der dort gekürte Taekwondo- "Europameister" ein Hobby-Sportverein aus der Nachbarstadt mit einer kleineren Kindermannschaft und ein paar älteren "Formenläufern" herauskommt. Sehr schön für die Vereinswebseite, die Lokalpresse und für jeden, der sowas dringend braucht.

Ein anderes Beispiel ist eine "Deutsche Meisterschaft", bei der hinten an der Wand als schmuckes Beiwerk vor allem nur eine "Koreafahne" hängt.
Noch nicht mal eine deutsche Fahne war auf den Fotos eines dieser grossartigen Turniere zu entdecken.
Und "Deutschland", sprich Teilnehmer aus mehreren Bundesländern, waren dort offenbar auch nicht zugegen.
Genau das ist wohl der Normalfall.
Der ganze "Verband" besteht aus einem selbsternannten traditionellen "Grossmeister", seinem eigenen Sportclub und vielleicht noch 2-3 befreundeten anderen Vereinen,
die dann so schnell "Deutscher Meister" oder "Vizemeister" werden, wie man gar nicht schnell genug aus der Halle rauslaufen kann.
Um sich ein bisschen schämen zu müssen, was da vereinspropagandawirksam an prächtigen Titeln unter das Volk der "Kampf"Begeisterten geworfen wird.



2.
Die, in diesem Beitrag, oben aufgeführten "Qualifikationsregeln" für die DBL sind zunächst eine Minimalgrundlage für eine nachvollziehbare Qualifikation

a) für Wettkämpfer SPARRING = dort wird ab 2016 eine fortlaufend geführte "Qualifikationsliste" aller kampffähigen und kampfbereiten Sportler geführt
Jeder dieser Sportler hat (und behält) eine individuelle DBL-Nummer, die auch ganz vorne auf dem Sportpass aufgeklebt wird
b) Konzeptionell gibt es diese Qualifikationsliste auch für den Bereich TECHNIK. Stand 03-2016 - sind dafür aber keine DBL-Kämpfernummern eingetragen.

Der Hintergrund ist, dass es -beispielsweise- auch bei den "FORMEN-Stilisten", ebenso wie beim "Kämpfen", darum geht, das Niveau auf der Matte möglichst hoch zu halten.
Also auch sowas wie "Kämpferpersönlichkeiten" herauszuentwickeln.
Anstatt ein anonymes Fuchteln und Strampeln zu befeuern, was weitestgehend der Standard bei allen Sorten typischer Kampfsport-Turniere darstellt.

Also auch bei der Vergabe von "Titeln" darauf abzuheben, dass sich nicht jeder Anfänger blitzschnell "Landes", "Deutscher", "Europa" oder gar "Weltmeister" nennt.
Ohne dass er oder sie ansatzweise dafür eine Qualifikation nachweisen musste und sportlich vielleicht alles andere als ein wirklicher Meister dabei herauskommt.

In der DBL wird insofern auch hingeguckt und geplant, wenn es, z. B. in einer einzelnen Kampfklasse nur 2 Kontrahenten gibt und bei einem Ranglistenturnier ein Finale ohne Vorkämpfe zustande kommt. Oder ohne einen Gegner aus einem anderen Verein, einem anderen Bundesland.

Vergleichsweise ist es bei sehr vielen Veranstaltern sehr oft sehr einfach, sich sehr schnell "ungeschlagener Meister" nennen zu können.
Klar - wenn überhaupt kein Gegner angetreten ist.
Und es gibt ein aufschlussreiches Beispiel für eine Sportlerehrung in einer Landeshauptstadt.
Bei der einer so unglaublich stolz auf seine Ehrung war, dass er andere "Mitgeehrte" sofort öffentlich runterziehen wollte.
In Wirklichkeit konnte er selbst bei 2 Teilnehmern in seiner (Formen)Klasse nur Platz 2 erzielen = fast ungeschlagener Vize-Landesmeister



3.
Ein paar Aspekte über Regularien, die "Ausschlüsse", "Sperren", "Nichtzulassung" oder auch "Strafen" innerhalb der Liga betreffen
Dazu ist zu sagen, dass es bisher nur Grundsatzüberlegungen über solche Regelungen gegeben hat.

Die früheren Texte, die in Rundschreiben und Newslettern schon mal zu lesen waren, sind von einigen Lesern entweder nicht vollständig gelesen worden
oder sie wurden zufällig? absichtlich? fehlinterpretiert.

Wenn zum Beispiel bei einem Regularium zu lesen ist "GGF." - dann bedeutet das "gegebenenfalls".
Es ist also weder beschlossen noch verkündet im klassischen Sinne.

Ähnlich wie, derzeit rein spekulative "Geldstrafen", muss man die böse Drohung mit der Möglichkeit von "3 Jahren Sperre" betrachten.
Es gibt ja deswegen nirgendwo eine Angabe zur Höhe von evtl. Geldstrafen für (unentschuldigtes) Nichtantreten zum Kampf...weil es überhaupt keine Geldstrafen gibt.
Und in der DBL möglicherweise-wahrscheinlich auch nie geben wird.

In einigen anderen, in Deutschland sehr eifrig betriebenen, Sportarten - sind sofortige und nicht unbedingt preisgünstige Geldstrafen der Normalfall.

Wenn man "Argumente" für Benachteiligungen des eigenen oder angeblich aller Vereine und Wettkämpfer sucht,
dann findet man die sicherlich jedesmal, immer und überall.



Über die Grundsatzregel für jeden Kämpfer = Minimum 1 Pflichtkampf pro Jahr - kann man ebenfalls gerne streiten.

Aber was ist "glaubwürdiger" ?

a) EIN Pflichtkampf in der ganzen Sportsaison, um nicht von der Quali-Liste gestrichen zu werden = als "Verweigerer", "Karteileiche", "Möchtegern-Ranggelisteter"

ODER

b) Sich immer nur frei nach Lust und Laune passend zu einem Turnier in der passenden Klasse anzumelden...
.....vielleicht mit der schönen und leider nicht unüblichen Rosinenpicker-Überlegung - "gibt nicht soviele Gegner, dann bin ich gleich ganz oben"


Den Rest an Überlegungen und (neuen) Regeln würde der Verfasser gerne in die Hände eines noch zu konstituierenden Fachausschusses für die DBL-Liga geben.
Dazu ist im BA FORUM an anderer Stelle umfangreich was geschrieben worden.

Man muss es halt lesen und sich eigenständig Gedanken dazu machen.
Wichtige Entscheidungen sollten tatsächlich von Leuten mit einem sportfachlichen Background getroffen werden.
Die sich dazu vorher fundiert Gedanken gemacht haben, also auch über das Für und Wider, sowie den kleinen Unterschied zwischen "sich berufen fühlen" und "auserwählt sein".

Auf diesem Gebiet trennt sich die Spreu vom Weizen.
Vielleicht genauso schnell wie bei "echten" und weniger echten "Kämpfern" oder "Kampftrainern".

..


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