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KTAE MMA

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 04.05.2015 10:30
von BAOffice • 1.202 Beiträge

Nahezu heimlich, still und leise - wurde "versuchsweise" die neue Sparringsklasse KTAE-MMA ausgeschrieben - erstmals beim DBL-CUP BAYERN 2015 am 16.05. in Sulzemoos.

Die grundlegenden KTAE MMA-Regeln sind in der Turnierausschreibung veröffentlicht.
Ein paar Details werden bei der morgendlichen gemeinsamen Trainer-Kampfrichterbesprechung in Bayern noch abgeklärt.
Einzeldiskussionen bringen vielleicht nicht allzuviel, denn leider wird das BA FORUM genau dafür nicht entsprechend genutzt.

Entscheidend bei dieser Kampfkategorie ist zunächst folgende Leitlinie:
KTAE MMA Sparring ist die Synthese aus allen Schlag- und Tritt-Kampfsportarten + allen Wurf- und Bodenkampftechniken ...aber ohne Schlagen zum Kopf und in der Bodenlage ausschliesslich mit Hebel- und Haltetechniken

Entsprechend dem "BudoAthletischen" Motto - "Kampfsportler gegen Gewalt" ist ganz klar die Überlegung angestellt worden, KOPF-HALS-GESICHT als "Angriffszone" für die Fäuste rauszunehmen. So wie es beim KTAE-VOLLKONTAKT-Kämpfen bereits mit sehr gutem Erfolg eingeführt worden ist.
Werfen, Hebeln und der BODENKAMPF ist die logische Fortsetzung - für alle, die mehr wollen, als ein reines Punktgefecht im Stehen.

MMA = Mixed-Martial-Arts-Kämpfen scheint seit einigen Jahren vielfach im Trend zu liegen und ist als "realistisches" Kämpfen sicherlich nicht wegzudiskutieren.

Was allerdings z. B. "auf einem Gegner in Bodenlage draufsitzen und andauernd auf dessen Kopf einzutrommeln" mit wirklich "SPORTLICHEM" Kämpfen zu tun haben soll,
erschliesst sich dem objektiven Betrachter nicht unbedingt.
Extrem (gesundheits-)gefährliche Techniken haben im (Zweikampf-)Sport genausoviel bzw. -wenig zu suchen, wie echte Waffen.
Alles andere ist un-realistisch.


In den neuen Klassen KTAE MMA 250 und 251 (Junioren) ist tatsächlich eine Anzahl Meldungen zu verzeichnen gewesen für die 2.DBL-Bayern-Meisterschaften.
Bei den Senioren klappt das vergleichsweise noch nicht so ganz - was jedoch sicherlich auch an der bislang mangelnden Vorbereitung der Trainer und in den Vereinen liegen dürfte.
Es sind einfach (noch) zuwenige, die da "geistig" und körperlich mitwirken.

Ich sag es hier mal wieder ganz offen - ähnlich wie bei einigen anderen "BudoAthletischen" Sportarten ist die Phantasie und die Motivation in diversen Clubs wohl stark begrenzt.

Wem z. B. beim "klassischen" TKD andauernd nur ein bisschen "pumse für Kinder" oder seine Sparringsklasse kleine Mädchen Taschentiger reicht - der hat mit wirklichem Kampfsport doch eigentlich sehr wenig bis gar nichts zu tun.
Diese Art Trainer und "Kämpfer" schauspielern inzwischen ihre ganz eigene Liga, vor allem immer nur typisch ego-vereinsweise und wegen der passenden Gürtel.
Sprich - zu Hause ist jeder für sich der Beste und wenn sich das jeder lange genug einredet, dann wird es umso glaubwürdiger.
..


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