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Der BudoAthletische Weg...

in Sparring - Wettkämpfe - Turniere 02.02.2014 19:18
von BAOffice • 1.216 Beiträge

Der BudoAthletische Weg...
...warum kein einziger Schritt in die Richtung Olymp führt


Liebe Leser,

insbesondere auch die, die meine Zeilen hier vielleicht lesen, aber sie weder ernsthaft verstehen wollen, noch für MICH im wirklichen Sinne des Wortes als aufrechte „Sportler“ gelten...

...seit ICH im Sport „unterwegs“ bin, speziell aktiv bemüht im Kampf-Sport, habe ich sehr viel dazugelernt. Und das sind, Stand anno 2014, jetzt immerhin ca. 45 Jahre.

Als blutiger Anfänger wäre ich also kaum zu charakterisieren.
Weder von gelernten Kritikern in Taekwondo-Kreisen, noch von Branchen-Haien und verbalen Kampfkünstlern, die mit wilden, meist anonymen, Angriffen zubeissen wollen.

Es war in all den Jahren weniger möglich zu lernen, als ich wollte oder überhaupt schaffen könnte – aber bei vielen Dingen bedeutete es für mich persönlich manchmal mehr Lernerfahrung, als es der ganzen Sache gut tut.

Und das hängt ausschliesslich mit den handelnden Personen zusammen, denen ICH die Ehre hatte, im Sport und dessen Umfeld begegnen zu dürfen oder zu müssen.
Oft war es unvermeidbar, manchmal war es nur extrem enttäuschend, in einzelnen Fällen irgendwie äusserst lehrreich.

Wenn man im „Sport“ etwas positiv oder besser formuliert, KONSTRUKTIV und KREATIV, bewirken will, dann tut man es tatsächlich zunächst sinnvollerweise etwas „egoistisch“.

Sprich – FÜR einen selbst.

Was nicht automatisch bedeutet, dass man damit auch sofort GEGEN andere antritt.

Nichts ist schöner und sinnvoller = im Sport, als ihn selbst aktiv zu betreiben und das gesamte Nebenprogramm für eine gewisse Zeit völlig aussen vor lassen zu können.

Dieses Bemühen endet spätestens, wenn man in die Funktion als „Lehrer“, „Betreuer“, „Trainer“ hineingerät und zwangsläufig irgendeine Verantwortung für andere, meist jüngere, unerfahrene, (Sportler) übernimmt.

Eine Menge Leute nehmen diese Verantwortung aber nicht besonders ernst und entwickeln höchstens eine neue gepflegte Form ihres Egoismus.
Oder eines Machtstrebens und eines Machtmissbrauchs.

„Leistung“ wird dabei sehr gerne mit „Erfolg“ verwechselt.
Leider auch im Sport ist das so.

Die ganze Welt belohnt üblicherweise Leistung und das Streben danach - wesentlich weniger als den reinen Erfolg.

Wie der sich ergibt = ob mit oder ohne Leistung – das ist im Regelfall ziemlich gleichgültig.

Es gibt ein schönes geflügeltes Wort für die Denk- und Handlungsweise, die in „sportlichen“ Kreisen tatsächlich nicht sehr ungewöhnlich ist:
„Es reicht nicht, wenn ich gewinne. Die anderen müssen auch noch verlieren“

Noch wirksamer wird die Verantwortung - oder der Mangel daran, in allgemein übergeordneten Funktionen wie z. B. Kampfrichter, Prüfer oder Organisator – von Vereinen, Gruppen, Veranstaltungen.

Die erste Kampfsportveranstaltung, die ICH verantwortlich organisiert hatte, mit allem Drum- und Dran, datiert auf das Jahr 1977.

Es war eine Deutsche Meisterschaft, an die ich, auch 2014, noch gerne zurückdenke.
Denn der „STIL“ im Sport, der damals gepflegt wurde, ist heute längst Vergangenheit.

Allerdings gab es schon zu diesen Zeiten Strukturen und Personen, die in Wirklichkeit mit fairem Sport wenig im Sinn hatten. Mit ihrem eigenen Glanzauftritt deutlich mehr.

Es war am Heiligabend 2009, als ich einige entscheidende Texte über eine sportliche Idee verfasste, die schon kurze Zeit danach ad absurdum geführt wurden und sehr schnell einen anderen Begriff als Grundlage erhalten hatten.

Vorausgegangen waren Korrespondenzen mit einer Organisation mit Sitz in der Schweiz in den Jahren 2003 und 2006.

Mein, vielleicht etwas naiver, Idealismus, wandelte sich im selben Maße, wie mein Informationsstand wuchs.
Schon der „Gründer“ zu einer Nach- und später Vorkriegszeit war kein lupenreiner Idealist des Sports und die Nachfolger, die ihn dazu hochstilisiert haben, sind es erst recht nicht.

Tatsächlich ist es so, dass auf einer bestimmten Ebene „Sport“ und Ideen zum Sport genaugenommen rein gar nichts zählen. Es geht lediglich um Macht und Marketing.
Der Rest ist ein Mittel zum Zweck.

Der „Weltsport“, so wie er sich heutzutage und eigentlich schon seit längerem darstellt – ist nichts weiter als ein „Geschäft“. Welches sich bestens zu verkaufen versucht.

Meiner persönlichen Einschätzung nach – ist es weitestgehend nur ein ziemlich krummes Geschäft, um nicht zu sagen ein korruptes, in Teilen kriminelles oder besser formuliert, verbrecherisches, Geschäft.

Die Sache ist so gut eingefädelt und die Protagonisten des Spiels sind dermassen sattelfest in ihrem Metier, dass man mit herkömmlichen Mitteln tatsächlich so gut wie nichts mehr ausrichten wird.

Es bleibt eher eine Art „Gewissensfrage“, ob man da wirklich mitmachen will und zwar in jedweder Form.

Der Kampfsport ist nur ein Teil der Sache, vielleicht noch nicht einmal der schlechteste, aber er strebt und marschiert, in sich selbst masslos zerteilt und atomisiert, zum grossen Teil immer nur in dieselbe Richtung.

Vermeintlich bergauf – auf die Höhen eines Olymp, der sich selbst scheinbar einzigartig und überhöht grossartig für jede Art Sport inszeniert hat.

In Wirklichkeit ist das der falsche Weg.

Für mich persönlich gab und gibt es nur einen einzigen Weg...und Ausweg...

...der BudoAthletische Weg

Andere...mögen diesem Pfad folgen.
Falls nicht, dann war (für mich...) dadurch wieder einmal etwas zu lernen.

Im Januar 2014 habe ich unter dem o. g. Titel einen umfangreichen Artikel mit einer Vielzahl von Quellenverweisen (links) verfasst,
der auf insgesamt 21 Seiten u. a. die folgenden Themenkomplexe behandelt:

BudoAthletische Bewegung – Grundsätze und Regeln

Das kritische olympische Lexikon

DOSB

Der Sportausschuss im Bundestag

Die Medien-Macht und -GEWALT - in Deutschland

Heikles Thema der Weltanschauung

Boxen

GEWALT...verharmlost

Nachsatz 1 – zum Sport und einer Vorbildfunktion

Nachsatz 2 – zu den Berichterstattern des Sports

Nachsatz 3 – Schwarze Gürtel oder schwarze Kunst ?



Das Ganze spiegelt meine persönliche Meinung wider, die allerdings keineswegs unbegründet daherkommt, sondern klare Thesen und eindeutige Belege zur Wirklichkeit beinhaltet.

Nebenher erklärt der Text auch das Verhältnis der Begriffe „ETF-Taekwondo“ und „BudoAthletics“.

Einige Leser wird das alles vielleicht nicht interessieren.
Andere allenfalls aus bestimmten Gründen.

Stand Februar 2014 – habe ich mich dazu entschlossen, den gesamten Text NICHT offen online zu stellen,
sondern -vorerst- nur jedem interessierten Leser den online-Link persönlich zukommen zu lassen.


Der Artikel ist im pdf-Format verfügbar.
Er ergänzt insbesondere die Veröffentlichung zum Thema „BudoAthletische Bewegung“, die auf der Webseite www.ibc.eu.com zu lesen ist.
http://www.repage3.de/member/ibc/budoathleticsport.html

Gilbert Kapkowski
im Februar 2014


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