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poll Umfrage: Theoriefragebogen für Gürtelprüfungen
Stimmen zur Umfrage "Theoriefragebogen für Gürtelprüfungen" 11 Stimmen abgegeben.
graph_table Tabellarische Auswertung
graph_pic Grafische Auswertung
Antworten Anteil der Stimmen Abgegebene Stimmen

1. JA 9,1% 1

2. NEIN 54,5% 6

3. Ja, aber von jedem Prüfer im eigenen Verein selbst entschieden 27,3% 3

4. Ich halte einen allgemein einheitlichen Fragebogen für die beste Lösung 9,1% 1

5. Weiss nicht / Ist mir egal 0% 0
Sie haben entweder bereits abgestimmt, oder Sie haben nicht die nötigen Rechte, um an dieser Umfrage teilzunehmen.
11 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.

#1

Theoriefragebogen für Gürtelprüfungen

in Lehrgänge - Seminare - Aus- und Weiterbildung 25.10.2013 16:05
von BAOffice • 1.194 Beiträge

Im "Diskussionsforum für Trainer" wurde vor gut 2 Jahren ein Thema eingestellt unter dem folgenden Titel:

" Arbeitskreis Theorie für Trainer und Schüler"

Derjenige, der das Thema damals aufgebracht, schien jedoch gar nicht so recht zu wissen, was er da genau angestossen hat.

So nach dem Motto: "Wenn man mal nicht weiter weiss, bildet man einen Arbeitskreis"

Es folgte eine Diskussion mit relativ grosser Beteiligung, was ja grundsätzlich erfreulich ist.
Aber dennoch war es, offen gesprochen, nur eine Portion heisse Luft.
Denn herausgekommen ist - rein gar nichts.

Der Startbeitrag stammte vom 20.12.2011. Der letzte Eintrag dann vom 24.01.2012.
Der kam von Peter Pabel und richtete sich mit konkreten Vorschlägen direkt an den Urheber des genannten Themas.

Genau der tat danach ganz offensichtlich und nur 1 Monat später - nichts.
Aus die Maus und Ende mit Sprücheklopfen.

Ich möchte es mal wieder deutlich brutalstmöglich formulieren - derlei Schwafelei braucht man wirklich nicht.
An anderen Stellen gab es sowas nämlich auch.

Derjenige, der es angefangen hatte, wollte wohl nur mal sowas wie "Aktivität" oder "Kompetenz" zeigen.

Ergänzend darf ich erwähnen, dass genau dieser Kollege bei ganz entscheidenden sportpraktischen Fortbildungsterminen bei uns konsequent ausgeblieben ist und an grossen Entfernungen und anderen Verhinderungen lag´s dabei grad nicht.

Das ganze Thema gehörte genaugenommen auch nicht in ein allgemeines Diskussionsforum, sondern z. B. hier in den Bereich Aus- und Weiterbildung.

Ich will das gar nicht an mich reissen, sondern es ist ja durchaus möglich, dass sich dazu eine Art "Arbeitskreis" bildet.
Aber ist es auch wahrscheinlich ?

Nur dann bitteschön - nicht bloss wieder vorschnell Begeisterung zum Mitmachen heucheln, aber keiner weiss so richtig, was eigentlich gemacht werden soll.
Derjenige, der das Thema aufgebracht hat, tut dann am allerwenigsten dafür.

Zum Schluss kommt so einer wie ich und übt Kritik, aber wie "konstruktiv" soll die Kritik denn ausfallen ?
Bei so einer, von Anfang bis Ende, unkonstruktiven Vorgehensweise ?

Bitte mal auf diese Bilddatei klicken:

und lesen.

Das ist ein Auszug aus den Unterlagen, die mir Peter Pabel im Oktober 2013 geschickt hatte und er zeigt auschnittweise einen "Theoriefragebogen", der in seinem Verein für Schülergradprüfungen verwendet wird.

Die ganzen Unterlagen (im pdf-Format) möchte ich hier nicht unstrukturiert veröffentlichen. In der Tat sollte sowas in einem speziellen (kleineren) Kreis erstmal diskutiert werden.
Aber in der Schule, an der Uni usw. macht man sowas auch nicht unbedingt gleich allzu öffentlich.

Ich kenne solche "Theoriefragebögen" auch schon von anderen Trainern. Auf diesem Gebiet ist nichts einheitlich und eine der ersten Fragen wäre vielleicht - warum sollte man sowas überhaupt vereinheitlichen ?

Sinnvoll könnte sein, den Lizenzprüfern bzw. Trainern eine Art "Baukasten" an die Hand zu geben, den sie für einen eigenen Theoriefragebogen in ihrem Verein verwenden könnten.

Aus einem solchen Fragebogen eine VORSCHRIFT für alle zu machen und die dann auch noch einheitlich - das wäre eine andere Frage.

Wie man in dem oben vorgestellten Auszug erkennt, sind die "Theorie-Fragen", die Peter Pabel in seinem Club bei Prüfungen parat hat, vergleichsweise schon recht anspruchsvoll.
Allein schon angesichts der Altersverteilung bei einer Gürtelprüfung stelle ich mir dringend vor, dass man dabei dann doch differenzieren muss.

Dann ist eine der nächsten Fragen, inwieweit und wie genau die Beantwortung solcher Theorie-Fragen in eine Bewertung einer (praktischen) Prüfungsleistung eingeht.
Die geltenden Prüfungsregeln = siehe Download-Webseite decken das genaugenommen nicht ab. Bei Dan-Prüfungen wird seit vielen Jahren mit Absicht auf sowas verzichtet.
Wir hatten früher zeitweise sehr umfangreiche Theoriefragebögen für Dan-Prüfungen. In der Prüfungspraxis war das aber nicht unbedingt sehr hilfreich, denn die spätere Auswertung war zwar manchmal sehr aufschlussreich über einen einzelnen Bewerber. Am Ergebnis der Prüfung hat das regulär nichts ändern können.

Die Entscheidungsbandbreite im Sportverein bei Farbgurtprüfungen ist derzeit für jeden einzelnen Prüfer sehr gross.
Bei dem einen wird vielleicht auch "Theorie" verlangt, bei anderen spielt das gar keine Rolle. Es gibt keine genaue Erhebung darüber.

Hilfreich ist vielleicht erstmal die Abstimmung, die mit diesem Beitrag hier verbunden ist, aber die Stimmabgabe ist an dieser Stelle im Forum auch von anderen Personen durchführbar und nicht ausschliesslich nur von Lizenzprüfern.

Ich will nicht wieder NEGATIV rüberkommen und missverstanden werden.
Aber tatsächlich ist es doch so, dass sich viele Prüfer für Einheitlichkeit im Prüfungswesen und durchdachte Abläufe, Anforderungen, Standards sehr wenig interessieren.
Sondern offenbar mehr für ganz andere Dinge.
..


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