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poll Umfrage: Farbgurte (Schülergrade) dürfen Dan-Bekleidung (schwarze Streifen auf Jacke oder Hose) NICHT tragen
Stimmen zur Umfrage "Farbgurte (Schülergrade) dürfen Dan-Bekleidung (schwarze Streifen auf Jacke oder Hose) NICHT tragen" 11 Stimmen abgegeben.
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Antworten Anteil der Stimmen Abgegebene Stimmen

1. Nicht bei Wettkämpfen 0% 0

2. Nicht bei Gürtelprüfungen 0% 0

3. Überhaupt nicht, auch nicht beim Training im eigenen Verein 100% 11

4. Die Bekleidung sollte man jedem selbst überlassen 0% 0

5. Ist mir persönlich egal 0% 0
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11 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.

#1

Sportbekleidung-Ausrüstung bei TECHNIK-Wettkämpfen

in Technische Disziplinen - FORMEN - BRUCHTEST 17.09.2013 14:04
von BAOffice • 1.194 Beiträge

Thema "Sportbekleidung-Ausrüstung bei TECHNIK-Wettkämpfen"

Ansatzweise haben wir das beim letzten Kampfrichter-Coach-Seminar am 15.9.2013 behandelt, aber praktisch nur im Nebensatz.

So ganz genau "geregelt" ist auf diesem Gebiet nicht sehr viel, ausser man guckt mal etwas genauer in das Reglement Technik und in die jeweilige Ausschreibung.
In der Ausschreibung steht üblicherweise für die TECHNIK-Wettbewerbe = "Stilgerechte Kampfsportausrüstung und -Bekleidung".

Sowas lässt naturgemäss eine Menge Freiraum - den einige wohl gerne wollen, andere vielleicht wieder absichtlich nicht.

So ist beispielsweise beim "Traditionellen Formenlaufen" der "traditionelle" weisse (TKD)-Anzug üblicherweise usus, aber auch dabei gibt es feine Unterschiede.
Bei früheren grossen ETF-Turnieren, z. B. World-Cup mit vielen Teilnehmern aus dem Ausland, hat sich keiner darüber aufgeregt, wenn dort Wettkämpfer, z. B. mit Anzügen in ihren Nationalfarben oder in sonstiger regionaler Farbgebung aufgetreten sind. Bei der Union Flag, Irland oder Wales wurde es dann schon echt ein buntes Erlebnis.

Ich persönlich bin der Letzte, der sowas allzusehr kritisiert, bringt ja auch gewissermassen etwas "Farbe ins Spiel".

Nur leider kommt man in mindestens 2 Fällen an die Grenzen. Insbesondere beim "Traditionellen". Was ja für einige eine grosse Rolle zu spielen scheint.
Besonders manchmal bei denen, die ihre ganz eigene Sicht von Traditionen haben.

Fall 1 = die Kleidung-Ausrüstung ist erkennbar "regelwidrig" = beinhaltet z. B. evtl. Verletzungsgefahren oder führt bei der Punktwertung zu Unübersichtlichkeit

Fall 2 = die Bekleidung entspricht nicht dem, was man in einer Stilart = hier TKD als traditionell "korrekt" bezeichnen würde


Genau dieser Fall ist vor kurzem mal etwas intensiver angesprochen worden.

Da trat nämlich ein Wettkämpfer mit Farbgurt in einer Jacke mit schwarzem Besatz = für Schwarzgurtinhaber an.

Nach meinem Kenntnisstand hat in diesem konkreten Fall weder ein Jurymitglied, noch ein konkurrierender Wettkämpfer oder Betreuer irgendwie protestiert.
Die ganze Sache berührt aber eine Grundsatzfrage.

Ein "Farbgurt", egal ob gelb, grün, blau oder rot, der sich eine Jacke für einen Dan-Inhaber überstreift, hinterlässt vergleichsweise bei einer Gürtelprüfung vielleicht einen entsprechenden Eindruck. Oder er oder sie will einen damit produzieren. Fragezeichen ?

Na gut - da kommt´s auch noch auf den Chef-Trainer / Heim-Prüfer drauf an.
Der eine verbietet es möglicherweise grundsätzlich; der andere meint vielleicht nur "na ja", "vielleicht", "ich weiss ja auch nicht".

Bei einem Wettkampf ist sowas tatsächlich eine Frage des Reglements, wozu bei uns bisher nichts konkret ausgesagt worden ist.
Ähnlich verhält es sich mit unterschiedlichen "Kampf"-Bekleidungen an sich - ich erinnere mich noch gut an diverse Auseinandersetzungen, wo z. B. einer in einer "WTF"-Schule gleich rausgeschmissen worden ist - weil er einen "ITF"-Anzug bzw. schwarze Generalsstreifen an der Hose, anstatt des szenetypischen schwarzen V auf der Jacke getragen hatte.

Übrigens gibt es Sportorganisationen, die ganz genaue Bekleidungsvorschriften (bei Wettkämpfen) haben und jeden disqualifizieren, der sich nicht dran hält.
Scheint gut zu funktionieren, sonst wären dort nicht so viele Unzufriedene immer noch eingeschrieben.

Aus meiner persönlichen Sicht ist es einfach ein wenig anmassend oder vielleicht sogar unverschämt, mindestens aber "gedankenlos", wenn einer mit Farbgurt eine typische Dan-Bekleidung vorführt.

Da kann man drüber streiten, wie wichtig sowas ist, aber vielleicht stimmen wir über diesen Punkt an dieser Stelle doch einmal ganz einfach ab
..


zuletzt bearbeitet 17.09.2013 14:05 | nach oben springen

#2

RE: Sportbekleidung-Ausrüstung bei TECHNIK-Wettkämpfen

in Technische Disziplinen - FORMEN - BRUCHTEST 17.09.2013 16:29
von Klaus • 89 Beiträge

Der richtige Anzug im Dojo oder erst recht außerhalb bei einem Turnier ist doch das Aushängeschild des Vereins bzw. Clubs!!

Wenn man da manche Leute sieht, die wohl noch nie was von einer Anzugsordnung gehört haben dann stellt es einem die Nackenhaare.

Kommt bei uns jemand in die Halle bei dem der Gürtel auf einer Seite lang runterhängt wie ein Kuhschwanz, dann schicke ich ihn/sie wieder raus zum Gürtelbinden. Da weise ich auch Danträger drauf hin.
Trotzdem möchte ich mich nicht gerade als Superkonservativ bezeichnen aber eine gewisse Grundordnung sollte schon sein.

Gruß, Klaus

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#3

RE: Sportbekleidung-Ausrüstung bei TECHNIK-Wettkämpfen

in Technische Disziplinen - FORMEN - BRUCHTEST 17.09.2013 16:55
von Jenny • 77 Beiträge

Da kann ich dir nur aus ganzem Herzen zustimmen.
Vor allem halte ich es ganz einfach für unkorrekt (anmassend), als Farbgurt mit Dan-Bekleidung zu erscheinen.
Ob Training oder Wettkampf spielt für mich dabei keinerlei Rolle.
Reiner

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#4

RE: Sportbekleidung-Ausrüstung bei TECHNIK-Wettkämpfen

in Technische Disziplinen - FORMEN - BRUCHTEST 17.09.2013 19:25
von Sandra Gelbach • 120 Beiträge

Ganz kurz!
Farbgurtträger - Schüleranzüge
Danträger - Meisteranzüge = auf Turnieren und Prüfungen

Wozu gibt es denn sonst verschiedene Anzüge? Hat sich irgendwann doch jemand etwas dabei gedacht, oder?
Und damit ein Gürtel auch gleichmäßig gebunden ist, sollte man auch den Knoten können.

Liebe Grüße!


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#5

RE: Sportbekleidung-Ausrüstung bei TECHNIK-Wettkämpfen

in Technische Disziplinen - FORMEN - BRUCHTEST 17.09.2013 19:36
von Sandra Gelbach • 120 Beiträge

Noch ganz kurz angemerkt! Bei einem der letzten Turniere habe ich in der Jury protestiert, weil eine Sportlerin wie ein Weihnachtsbaum mit Kugeln und Kettchen, sogar am Fußgelenk, behangen war. Auch den Trainer habe ich persönlich angesprochen, denn sonst hätte er die Bewertung seiner Sportlerin nicht verstanden.
Zu dieser Entscheidung, stehe ich auch. Auch das extrem Rumgeknatsche auf einem Kaugummi, finde ich nicht passend bei einem Wettkampf.
Jetzt habe ich doch mehr geschrieben. Ich wollte mich doch kurz halten.
Lg.!


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#6

RE: Sportbekleidung-Ausrüstung bei TECHNIK-Wettkämpfen

in Technische Disziplinen - FORMEN - BRUCHTEST 17.09.2013 20:08
von BAOffice • 1.194 Beiträge

Danke für die bisherigen Wortmeldungen zu diesem Thema. Das Meinungsbild der Abstimmung scheint ja ziemlich eindeutig zu liegen.

Vielleicht grad an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf die offiziell veröffentlichten Wettkampf-Regeln für Technik:
http://www.repage3.de/memberdata/ibc/formrules-ibc.pdf

Die liegen derzeit nur im Original in englisch vor, aber ich vermute, dass bei den meisten Coaches die Sprachkenntnisse hierbei ausreichen werden.
Dort ist ausgeführt:

The categories and required clothing is described in the tournament invitation.
The Head Referee decides whether additional technical support, effects, make-up and other elements are allowed
or not.


Tatsächlich ist ein übertriebenes = dem Wettkampf nicht angemessenes Auftreten, z. B. mit diversen Schmuckgehängen oder in deutlich un-traditioneller Kleidung usw. ein Grund für einen regulären Protest. Da ist dann ganz einfach eine Entscheidung durch die Jury, bzw. den Protestausschuss, zu treffen.
Offenbar scheuen viele Betreuer aber einen regulären Protest oder sind mit den entsprechenden Regularien nicht so ganz vertraut.

Hinterher oder hintenrum "Kritik" üben löst solche Probleme aber auch nicht unbedingt, sondern eben nur die Durchsetzung von (einigermassen) klaren Regeln.

Wir hatten früher schon mal den Fall (einer Wettkämpferin beim Formenlaufen), bei dem das ganze Styling, mit Verlaub gesagt, PANNE gewesen ist.
Einsicht wurde allerdings damals auch nicht unbedingt gezeigt. Bei sowas helfen also ggf. nur eindeutige Entscheidungen.

Ähnliche Erfahrungen gab´s übrigens auch beim Sparring. Da hatten wir bei einem Turnier eine "Kämpferin", ich sag mal nicht aus welchem anerkannten Verband - die fiel mit absolut nervtötenden schrillen Gekreische auf der Wettkampffläche auf. Mit "Kampfschrei" hatte das nur bedingt zu tun. Ich habe den Coach nach der Begegnung direkt angesprochen und ihm gesagt, dass er das abstellen soll, sonst würde ich auf höchster Ebene eine Disqualifikation erwirken. Und siehe da, der nächste Kampf ging dann ganz ohne dieses dämliche Terrorgeräusch.
...


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