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#1

Kampfsportler gegen Gewalt

in Vereine - Sportschulen - Info 19.06.2013 19:15
von BAOffice • 1.192 Beiträge



Das Motto "Kampfsportler gegen Gewalt" = siehe dazu das am 31.10.2010 von Gilbert Kapkowski entworfene Markenzeichen
ist ein Bekenntnis, dass "wir" Kampfsport in allen seinen technischen Stilrichtungen grundlegend so sehen, wie er sein sollte:

SPORTLICH

bei aller kämpferischen Härte GEWALTFREI

FAIR und nach REGELN


Genau für dieses "BudoAthletische Prinzip" sollte man aufrichtig in Wort und Tat einstehen - immer, überall, zu jeder Zeit, an jedem Ort und egal für oder gegen wen man solche Werte "verteidigen" muss.

Als Sportler, Wettkämpfer, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter, Prüfer oder in sonst einer Funktion, die mit praktischem Sport zu tun hat.

Wer nach innen und aussen nicht eindeutig für dieses Motto einsteht...der hat bei "uns" nichts zu suchen.
Weil er hier nichts finden wird, was für ihn von Wert ist.

Gilbert Kapkowski
...


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#2

RE: Kampfsportler gegen Gewalt

in Vereine - Sportschulen - Info 23.06.2013 10:59
von RolfSchwemmer • 15 Beiträge

"Kampfsportler gegen Gewalt" ist eher ein gesellschaftliches, weites und detaillierbares Thema als nur übertriebene Härte aus den Kämpfen nehmen zu wollen. Natürlich ist beides zu begrüßen - wobei ich zu letzterem nur die wilde Schlägerei beim Kickboxen vor Augen habe - aber da seh ich eigentlich in der Regel, dass die Kontrahenten sich nach dem Fight gut verstehen. Ok, das Thema mit sich nicht an die Regeln halten, ist was anderes. Da haben sicherlich einige die auf Selbstdisziplin ausgerichteten Grundprinzipien des Kampfsports nicht gecheckt. Dass Du etwas bewegen willst ist gut - doch solltest Du dem Slogan noch einen präzisierenden Untertitel verpassen.

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#3

RE: Kampfsportler gegen Gewalt

in Vereine - Sportschulen - Info 24.06.2013 13:23
von BAOffice • 1.192 Beiträge

Viele wollten - angeblich - immer was "bewegen" - im Kampfsport.
Doch dann hatten sie bereits Schwierigkeiten, erstmal sich selbst zu bewegen.

Oder sie machten anderen Schwierigkeiten, einer sinnvollen Bewegung zu folgen.

ICH...

...will gar nichts bewegen.

Bewegen müsst Ihr Euch schon alle selber.

Das Einzige, was mir bei all meinen entsprechenden Betätigungen und Rollen im Kampfsport zuteil wurde - einen Stein ins Rollen zu bringen.
Oder es zumindestens zu versuchen und dabei auch noch eine bestimmte Richtung vorzugeben.

Der Slogan "Kampfsportler gegen Gewalt" ist viel weniger ein "gesellschaftliches" Thema als vergleichsweise die unsägliche Taekwondo-Weltverbesserungs-Theorie, die man in einigen "Lehrbüchern" und auf etlichen Webseiten von Korea-Propheten nachlesen kann = wir schaffen damit "irgendwie" eine bessere Gesellschaft, ist da oft aufgeführt.

Soll ICH hier mal wieder einen langen Artikel schreiben darüber oder alte Artikel von mir ausgraben - und dann aufzeigen, wie die Wirklichkeit (in diesem Sport...) tatsächlich ist ?
Nein, ich schreibe sowieso immer zu viel und zuviele wollen das entweder gar nicht lesen oder auch nur ansatzweise verstehen.

"Kampfsportler gegen Gewalt" bedeutet zunächst ganz einfach praktisch, dass WIR weder auf der Matte oder im Ring noch im Leben Gewalt-Tätigkeit akzeptieren.
Gewalt, Härte, Aggression, Siegeswille - das sind Prinzipien, die ganz o,k. sind, wenn man sie in die richtigen = in sportliche und faire Bahnen lenkt.
Bei denen ein Gleichgewicht herauskommt zwischen allen Aspekten.

Die Sieger von heute sind die Verlierer von morgen - und umgekehrt. Nur mangelt es vielen "Kämpfern" und leider vor allem auch deren "Lehrern" an der Imaginationsfähigkeit, das zu realisieren. Die meisten geben sehr früh auf auf dem Weg oder sie bewegen sich schnell auf dunklen Pfaden, halten sich selbst aber für eine Art Lichtgestalt.

Heraus kommen allzuoft und erstaunlich blitzschnell - schlecht trainierte Kämpfer, Weltmeister, Grossmeister, Präsidenten, Kinderflüsterer, Vereinslords, Trainer-Chefs oder sogar "Freunde".

Gewaltig und manchmal sogar gewalt-tätig, aber wohl nur in grossen Worten.

Ich lasse mir hier keine weitschweifige Diskussion aufdrängen - bereits 2010 hatte ich auf einer zwischenzeitlich zwangsweise gelöschten Webseite = verantwortlich dafür ist letzten Endes der Wirtschaftsanwalt und der Präsident des "Deutschen Olympischen Sportbundes", - die Prinzipien des "BudoAthletischen" Weges umfangreich vorgestellt.
Genau dabei geht es auch ums "Kämpfen", um "Sportliches Kämpfen" und um das Verhältnis zur "Gewalt".

Wer hat´s damals gelesen - und verstanden ?

Aufgrund der Rückmeldungen "unserer" Leute seinerzeit - darf ich rückschliessen - NIEMAND ?
Auch den Kenntnisstand von Rolf Schwemmer kenne ich dabei nicht.

Übrig geblieben von alldem ist zunächst der einfache Begriff "BudoAthletic".

Der geht übrigens weit über den Kunstbegriff "Tae-Kwon-Do" hinaus, denn das ist letzten Endes nur ein koreanischer Markenname für eine Karate-Modifikation, die erst auf einen fruchtbaren Boden gefallen ist und später auf einen -wirtschaftlich- noch viel fruchtbareren.
"Erfolg" kann (eine Zeitlang) so mächtig werden, dass er sogar die ursprünglichen Prinzipien einer Sache konterkariert und selbst die eigene "Geschichtsschreibung" in die passenden Bahnen lenkt.

Der ebenfalls einfache Slogan "Kampfsportler gegen Gewalt" geht ursprünglich auf ein Turnier und auf eine Presseaktion im Raum Hemer-Iserlohn zurück.
Hier wird ein Prinzip genannt, welches, objektiv betrachtet, kaum noch einen "Untertitel" benötigt, wenn man es ganz praktisch - in der Sporthalle oder sonstwie - mit Leben füllt, anderen ansatzweise vorzuleben versteht.

Wenn über Kampfsport konstruktiv "diskutiert" werden sollte, dann eher an einer anderen Stelle hier im Forum. Beispielsweise bei der -versuchsweisen- DISKUSSION ÜBER KTAE

Es ist bezeichnend, dass einiger Enthusiasmus von Reiner Kurrle aus seinem Beitrag vom 18.06.2013 spricht - er damit ALLE ANDEREN zu einer Beteiligung aufruft - dann aber "eigentlich" rein gar nichts passiert.

Dabei geht es genau bei einem solchen Thema um "Kampf" und "Sport" - und wie wir es nach aussen überzeugend, sportlich, spannend und gewissermassen zu anderen konkurrenzfähig gestalten könnten.

Im übrigen auch eher "gewaltfrei", denn der normale Zuschauer ist bei "echtem" Kämpfen mittlerweile eher "Gewalt", anstatt intelligente Technik, gewohnt.

Stattdessen sind - an anderer Stelle - von anderen Leuten - die Dinge zu einigen Themen immer mal blendend schön ZERREDET worden.

Und zwar da - wo man sich stattdessen hätte BEWEGEN können.

Oder wo einige "Trainer" - andere, jüngere, unerfahrene Leute zu praktischer Bewegung anleiten - hätten sollen und müssen.

Letztes Beispiel war das SOMMERCAMP - ein kleiner guter gelungener Versuch, zu zeigen, was "gemeinsam" möglich sein kann.
Zu 99,5 % absolut positiv.

Der kleine Rest war "eigentlich", "erstmal" und "vielleicht" nichts weiter als eine Art Niederlage.

Eine der 1000 Ausreden, des Sich-fein-Raushaltens und der Pläne-immer-nur-in-eigener-Sache.
...


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#4

RE: Kampfsportler gegen Gewalt

in Vereine - Sportschulen - Info 02.07.2013 13:00
von GKDK • 35 Beiträge

Der BUNDESWAHRSAGER hat am 2.7.13 in einem aktuellen Beitrag mit dem Titel "Kinderspiel" auch das Motto "Kampfsportler gegen Gewalt" thematisiert.

Vielleicht einfach mal lesen
http://bundeswahrsager.blogspot.de/
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