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#1

Gedopt in den Ring oder auf die Kampffläche ?

in NEBENBEI BEMERKT - NEWS und ANMERKUNGEN am Rande 01.03.2013 13:48
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Ex-Weltmeister nach Marihuana-Konsum gesperrt
01.03.2013, 09:27 Uhr | sid
Julio Cesar Chavez Jr. ist wegen eines positiven Dopingtests für neun Monate gesperrt worden. Die Nevada State Athletic Kommission in Las Vegas bestrafte den früheren Box-Weltmeister für unerlaubten Marihuana-Konsum.
Hier weiterlesen
http://sport.t-online.de/boxen-ex-weltme..._62380878/index
...
Angesichts dieser Meldung des "Sport-Informations-Dienstes" fragen sich einige Kommentatoren, was es (beim Boxen) bringen soll, "gedopt" in den Ring zu steigen.
Speziell bei "koordinativen" Sportarten und Wettkämpfen könnte der Schuss nach hinten losgehen. Sprich es ist eben mit den Unterstützungsmittelchen typischerweise nicht so, wie vergleichsweise bei lupenreinen Ausdauerdisziplinen oder beim Gewichtheben, Kraftsport oder Schnellkraft-Sport.

Bei einigen (oje - olympischen) Sportarten ist Chemie oder Eigenblut usw. ja durchaus hilfreich.
Beim Radsport Marke Tour de Spritz ist natürlich niemand gedopt und beim 100m-Lauf auch nicht. Das sind nur böse und unbewiesene Gerüchte.
Allerdings liegt die Vermutung nahe - die "Profis" werden dort ALLE besser "behandelt" als die allermeisten "Amateure" bzw. Freizeitsportler.

Mal sehen, wann ein Mediziner auch noch die Wirksamkeit von Eigenkot oder sowas entdeckt - bevor es auf der Dopingliste steht - denn diese Liste ist ja zunächst einmal reine Ermessenssache. Nur was draufsteht, könnte ein Thema sein und auch dann warten wir erstmal die B-Probe ab und lassen Gutachter oder die Weltpresse auflaufen.

Auch im Bereich Kampfsport ist "Dopen" eventuell nicht ganz von der Hand zu weisen. Eins ist mal sicher - wenn ein Kämpfer mit Hilfe bestimmter Substanzen künstlich aggressiv gemacht wird, dann fällt vielleicht auch die Hemmschwelle gegen sich selbst. Und die Schmerzschwelle möglicherweise auch - wie z. B. einige (seltene?) Trixxsereien bei (Härte-) Rekord-Bruchtests gezeigt haben.

Die bislang allerdings nie eindeutig bewiesen werden konnten. Jedenfalls nicht bei "unseren" Veranstaltungen.
Bei sowas helfen keine Gerüchte und auch kein nachträgliches Anschwärzen per Telefon beim Event-Veranstalter.

Na gut - im Fernsehgarten oder irgendwo im chinesischen Guiness-Staatsfernsehen kommt es nicht so sehr drauf an.
Bei sowas reichen schon ein begeistert herumhüpfender Moderator und die Vorklatscher im Publikum, um einen anerkannten neuen "Weltrekord" zu posaunen.
Ob und was der Rekord dann zusätzlich vielleicht intus hatte - danach fragt sowieso keiner.
...


zuletzt bearbeitet 01.03.2013 13:49 | nach oben springen

#2

RE: Gedopt in den Ring oder auf die Kampffläche ?

in NEBENBEI BEMERKT - NEWS und ANMERKUNGEN am Rande 01.03.2013 14:32
von Weetzen • 54 Beiträge

alle nur noch bekloppt. Selbst die Massen an Freizeit / Hobby - Sportler pumpen sich voll mit Schmerzmitteln. Siehe hier Mediathek- Lautsprecher anmachen:

http://www.ardmediathek.de/swr-fernsehen...mentId=11287334

und dann fällt mir adoch gleich wieder das Zaubermittel Tilidin ein. Für den unbesiegbaren Schläger der alles platt machen kann:

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...n-a-529907.html

oder hier nochmal ein TV Bericht dazu:
http://www.sat1.de/tv/akte/video/gefaehr...klaert-auf-clip
Wichtiges Thema zu SV - Trainerausbildung. So mancher Möchtegern Experte sieht da alt aus .

Gruß an alle und ein schönes WE


zuletzt bearbeitet 01.03.2013 14:35 | nach oben springen

#3

RE: Gedopt in den Ring oder auf die Kampffläche ?

in NEBENBEI BEMERKT - NEWS und ANMERKUNGEN am Rande 01.03.2013 16:16
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Hallo Peter,

Dein Beitrag passt insgesamt wohl besser in den Themenbereich "Selbstverteidigung".
Vielleicht setzt Du das da nochmal rein. Damit bei den Fragen zu den "Standards" für die Gürtelprüfung nichts mehr offenbleibt.
Ich würde meine Antwort dann auch noch reinkopieren.

System 1-2-3 ist nämlich nicht nur beim (gezielten) Drogeneinsatz unwirksam, sondern beispielsweise auch bei "Hunde-Selbstverteidigung" und anderen Grenzgebieten.
Die "auf der Strasse" schnell mal wichtig sein könnten. Ich selbst hatte schon ca. 3, teils hammerharte, "Hundefälle" erlebt.

Die meisten Kindertrainer üben aber immer nur "Strassenselbstverteidigung" (so wird das landläufig genannt).
Strassen sind meistens eher breit und langsam, als solche nicht so ganz gefährlich - in Deutschland zumindestens ist das so.

Der Spiegel-online-Bericht von 2008 sagt auch eine Menge zu den Themen "gewaltbereite Jugendliche", "Intensivtäter" und streift sogar den Klassiker "Pfefferspray".

Sehr bedenklich allerdings, dass dort eine "Amokdroge" in direkten Zusammenhang mit der Bezeichnung von "Mitbürgern arabischer Herkunft" gebracht wird.

Sowas ist äusserst diskriminierend und sollte längst den Protest irgendeines "Zentralrates" verursacht haben.
Wie kommt so ein gewissenloser Journalist nur auf eine solch abwegige Schlussfolgerung gegen eine einzelne, immer wieder friedliche, Volksgruppe ?

Das ist vielleicht schon wieder ein Fall für den Bundeswahrsager.
Dort wurde bereits über die Einrichtung eines Zentralrats für Deutsche spekuliert.

Gibt´s noch mehr solche Räte in Zukunft, haben wir bald eine "Räte-Republik" und brauchen endlich keine Polizei, keine Justiz und keine "Regierung" alten Schlages mehr,
Die tun doch nichts, sie wollen immer nur mit dem sich bedroht fühlenden Bürger in ihrem Rechts-Staat spielen.
Bei diesem Sch...Spiel geht erst das Geld des Bürgers verloren, dann nach und nach der ganze Rest und die Glaubwürdigkeit zwischendurch sowieso.

GUCKST DU HIER, was in diesem Deutsch-Land längst (un-heimlich) abgeht
Bushido und sein krimineller Araber-Clan, wollen in die Politik
http://www.youtube.com/watch?v=ULjdnlfNCzU#.A1000146


ACHTUNG - "Selbstverteidiger" bitte genau hinlesen = Zitat aus dem Spiegel-Artikel:
...können sich Kriminelle weiterhin vor Schlägereien und Überfällen mit dem Schmerzmittel angstfrei machen. Was übrigens auch strafrechtlich ein kluger Schachzug ist: Wer unter Medikamenteneinfluss ein Verbrechen begeht, ist möglicherweise nur vermindert schuldfähig.

Ja - Schachmatt, Herr Freizeit-Schwarzgurt. Der mit Drogen und Gewalt gerne nichts zu tun hat.

Jetzt stell Dir nur mal vor, DU wirst auf diese Art angegriffen (oder die von Dir ausgebildeten Schüler...) und dann "wehrst" Du Dich mit Deinen 1-2-3-Taekwondo-Judo-Hapkido-WingBumm oder Klapp-Magen-Techniken.

Oder am Ende gar noch mit Pfefferspray, was -ausser für Dienstpersonal im Staatseinsatz- ziemlich verboten ist.

Da kannst DU Gift drauf nehmen, dass der (vielleicht) zu Schaden gegangene Angreifer sich plötzlisch sehr schnell zum "Opfa" umzudefinieren weiss.
Ausgerechnet DU (in Kampftechnik gut ausgebildete?...) "Verteidiger" siehst in der Nachbereitung des Notwehrfalles möglicherweise sehr alt aus.
Oder auch schon während des laufenden Falles.

Ich habe da noch eine schöne Quelle zum Nachlesen, wie das oft abläuft.
Aber eben von sowas keine Rede im Selbstverteidigungstraining der üblichen Machart Hobby und Familie, das nutzt in 99% aller Fälle verhältnismässig "realistisch" leider sehr wenig.
...


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#4

RE: Gedopt in den Ring oder auf die Kampffläche ?

in NEBENBEI BEMERKT - NEWS und ANMERKUNGEN am Rande 02.03.2013 17:59
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Na bitte - hier die nächste Meldung in dieser Art -"gedopt im Ring".
Spitze des Eisbergs ?!

Sam Solimann soll Designerdroge genommen haben
02.03.2013, 16:42 Uhr | sid, dpa
Hier weiterlesen
http://sport.t-online.de/boxen-sturm-geg..._62402372/index
...


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