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#1

K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 22.02.2012 17:51
von BAOffice • 1.197 Beiträge


Die ersten K-TAE-O-Kontakt-Sparringskämpfe mit laufender Wertung beim Training Camp am 31.März 2012

Die Disziplin K-TAE und das dazugehörige Regelwerk wurde von mir bereits im Jahr 2010 konzipiert.
Praktisch durchgeführt wurde sie in den Vorjahren noch nicht, denn das hängt von der tatsächlichen Interessenlage der Trainer, Sportler und Vereine ab, die sich für diese Art "TECHNISCHES KÄMPFEN" interessieren.

Am 22.02.2012 wurde dazu eine aktuelle Fassung eines Artikels geschrieben, in dem es um die Grundlage dieser Stilrichtung geht.
In einer entschärften Form ist eine 0-Kontakt-Variante zum ursprünglichen K-TAE-Konzept dazugekommen, die sich stark an dem Vorbild des üblichen "Trainingskampfes" orientiert, der in vielen Sportclubs sicherlich dauernd ausgeübt wird.

Hier der aktualisierte Grundlagenartikel zum Thema K-TAE als pdf

und ein weiterer Artikel, der sich direkt an die Trainer bzw. interessierte Sportler richtet

Hier der Artikel 2012 über den Background zu K-TAE

Die Wettkampfregeln für K-TAE-Sparring bei Turnieren erhält man auf Anfrage bei mir und Fragen dazu beantworte ich natürlich gerne.
Auch falls das Thema bei einem eigenen Training Camp / Lehrgang im jeweiligen Heimatclub vorgestellt werden soll.

Diese K-TAE-Variante ist tatsächlich auch für Anfänger geeignet und auch für ältere Teilnehmer, die dem typischen "Kontakt"-Kampf schon entwachsen sind oder diesen nicht mehr ausüben wollen.

Gilbert Kapkowski
GKapkowski@t-online.de


zuletzt bearbeitet 04.04.2012 19:36 | nach oben springen

#2

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 23.02.2012 14:37
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Heute sind die Wettkampfregeln für K-TAE 0-Kontakt-Kämpfen Technisches Sparring online hochgeladen worden.
Den link auf das pdf erhält man auf direkte Anfrage.

Es gibt auch ein sportliches Regelwerk für die K-TAE KONTAKT-Variante, aber ich warte das allgemeine Interesse der Trainer und Sportler mal ab.

Die 0-Kontakt-Fights sind tatsächlich sehr gut umsetzbar für "Anfänger" und auch für ältere Sportler, die mehr an Technik als an hartem Kontakt interessiert sind.
Wir haben ein gutes Konzept, das sofort als Turnierdisziplin ins Pogramm zu nehmen. Hängt alles jedoch an der Beteiligung aus den Vereinen.

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#3

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 24.02.2012 10:08
von RolfSchwemmer • 15 Beiträge

O-Kontakt ist sicherlich interessant für viele. Vollkontakt ohne Kopfschutz und Weste sehe ich jedoch mit einem kritischen Auge. Im Wettkampf mit Faust und Fuß kann es zwei Zielrichtungen geben: 1. Sich messen in der Perfektion der Ausführung und 2. Sich messen auf Basis von Kraft, Schnelligkeit und Kondition. Eine den verschiedenen Interessensgruppen angemessener Schwierigkeitsgrad erhöht natürlich die Attraktivität – aber jeder muss mal Abstriche machen. Da man bei einer Veranstaltung jedoch das Angebot eng halten muss, muss man sich jedoch auf weniges festlegen. Das darf dann natürlich auch variieren, wenn es im Spektrum der Möglichkeiten der Zielgruppe liegt. Das Programm muß jedoch straff sein. Ich erhoffe mir von der ETF, dass der Verband sich ganz praktisch (ohne zuviel Emotionen) in der Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern sieht (da man den Verband nicht wie ein Hemd wechseln kann) und neben dem Prüfungsregelwerk ein jährliches Angebot von Wettkampfveranstaltungen bietet, das auch eine ausreichende Anzahl an Teilnehmern anzieht. Natürlich ist das kein einfacher Job.
Gruß Rolf

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#4

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 24.02.2012 11:53
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Ich weiss mit diesem Beitrag echt nicht viel anzufangen.
"Vollkontakt ohne Kopfschutz und Weste" - ist z. B. BOXEN was anderes als genau das ???

Die Idee beim K-TAE ist völlig "retro" = wie TKD früher einmal war, bevor es diesen lächerlichen olympischen Astronauten-Anzug-Zirkus gegeben hat.
Das Publikum sieht das WTF-Kickboxen ohne echte Handtechniken nicht als wirkliches Kämpfen an und das ist es effektiv ja auch längst nicht mehr.
Sondern mehr Punkt-Fechten auf Basis eines Elektronik-Rituals.

Beim "Kontakt" K-TAE ist der Kopf als Trefferzone für die Faust sinnvollerweise rausgenommen worden, denn da liegen eindeutig die Hauptgefahren.
Übrigens macht z. B. Kyoshinkai-Karate nichts anderes, trommelt aber dazu ordentlich low-kicks auf die Beine. Sehr gesund für die Knie übrigens.

Ob es wirklich einen Markt bzw. ein Interesse für "technisches Kämpfen" wie K-TAE gibt, ist angesichts der Realitäten (in Deutschland) von vornherein fraglich.
Die 0-Kontakt-Variante ist tatsächlich praktikabel, weil sie fast völlig dem entspricht, was in vielen Clubs beim Training praktiziert wird.
Es gibt aber auch viele Clubs und Trainer, die haben mit "Kämpfen" und der Kampfweste rein gar nichts im Sinn. Das bitte in der Diskussion mal berücksichtigen.
Für die sollte ein rein technischer 0-Kontakt-Wettkampf eigentlich sehr attraktiv sein.

Oder wird von den allzuvielen Nicht-Kämpfern in der Kampfsport- und TKD-Szene auch der 0-Kontakt schon gescheut ?

Ich mein´s damit nicht böse, sondern nur ernst.
..


zuletzt bearbeitet 06.04.2014 12:29 | nach oben springen

#5

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 28.02.2012 17:13
von BAOffice • 1.197 Beiträge

So - und da es hier jetzt wieder um SPARRING geht = in der momentanen Diskussion um den sogenannten 0-Kontakt - da möchte ich doch gleich einmal ordenlich auf die Kacke hauen.

Auch wenn das vielleicht irgendjemand in den falschen Hals kriegt, aber das ist mir dann echt egal.
Manchmal ist nämlich ein offenes deutliches Wort angebracht. Zu den sogenannten "Traditionalisten".

K-TAE ist "retro" angelegt = fast genauso, wie wir ganz früher mal gekämpft haben. Das "alte" TKD-Kämpfen war nämlich definitionsgemäss 0-Kontakt, lediglich leichtes Berühren war zulässig, aber kein Durchschlagen oder Treffen. Der Grossteil der Leserschaft hier wird die Zeit so um Anfang der 70er-Jahre vermutlich nicht kennen. Damals gab es auch im Wettkampf völlig nackte Arme und Beine, ein Kopfschutz gehörte noch ins Reich der Phantasie, der kam erst viel später und zwar in Verbindung mit einer weichen Matte und stark gepolstertem Hinterkopf in Folge eines ersten TKD-Wettkampf-Todesfalles in den USA. Alles im Vorfeld zum ersten TKD-Olympiaauftritt 1988.

Immerhin kannte der männliche Teil der Wettkämpfer schon einen Hartplastiktiefschutz, aber der behinderte mehr als er nutzte, wenn es mal etwas tiefer daneben ging mit dem Vorwärtsfusstritt oder einem Rückwärtskick. Die Frauen brauchten sowas deswegen nicht, weil es damals gar keine Frauen gab, die "gekämpft" hätten.
Eine erste offizielle deutsche Damenmeisterschaft fand erst 1976 statt - übrigens gewann damals Dorothea Kapkowski ziemlich deutlich in ihrer Gewichtsklasse. Das war so in etwa zeitgleich mit der Einführung der "Kampfweste", die aus Korea in andere Länder exportiert wurde.

Damals teilte sich der Wettkampfstil deutlich sichtbar in eine WTF-Variante, die sich aus sportpolitiischen Gründen vom "traditionellen" kontaktlosen ITF-Kämpfen abheben sollte, welches später im Prinzip in die gleiche Richtung Kontakt modifiziert wurde wie das KICKBOXEN.
Kickboxen, das auch erst in den 70er-Jahren in seiner sportlichen Form entstanden ist, hatte u. a. direkte Wurzeln im Taekwondo und Taekwondo war im Ursprung nicht nur der fast lupenreine Fusskampf, zu dem es dann modifiziert wurde. Vor allem eben nur wegen "moderner" sportlicher Regeln. Keineswegs wegen einer 2000-jährigen Tradition.

Spätere Generationen sind mit jeder Menge Plastikpolstern, Schutzwesten, Hand- und Füsschen-Schützern usw. aufgewachsen und kennen und wollen inzwischen sehr wahrscheinlich gar nichts anderes. Hier schafft sich das Angebot inzwischen seine Nachfrage, denn mit den Pads und Polstern ist auch ein grosses laufendes Geschäft entstanden.
Bis hin zur Tiger-Ausrüstung für die Pampers-Riege oder rosa Boxhandschühchen.
Cool, wie die WTF-Klonkrieger inzwischen schon rumlaufen. Mit Vollvisier und Sauerstoffflasche wäre das Equipment vielleicht schon weltraumtauglich.

Ganz ehrlich - ich will keinem seinen Glauben nehmen - jeder Wettkampfstil und jede dazugehörige Regel hat ihren eigenen Reiz und wer´s mag, der soll damit glänzen dürfen.
So ist Sport nun mal - wer Erfolg hat, das Geld, die Zuschauer und die Medien, der hat immer Recht.
Die Zukunft ist und bleibt elektronisch. Es lebe der Berührungssensor, dann wird der Trefferpunkt zweifelsfrei - oder vielleicht auch nicht. Sogar beim millionenschweren Fussball klappt´s noch nicht so ganz mit der GPS-Ortung für das Abseits.

Also was ist jetzt mit der "Tradition" ?

K-TAE ist total traditionell = in der Kontakt-Variante ist das Kontakt ohne Kopf-Kontakt mit der Hand, wo ansonsten eindeutig die grössten Gefahren liegen.
Auch früher war der harte Fusstreffer an die Birne eher die Ausnahme. Meist schlug der Fuss nur bei deutlich unterlegenen Kontrahenten ein, das Gefälle ist heutzutage viel geringer - wenn, ja wenn die Trainer ihre Kämpfer wirklich gut ausgebildet haben. Das ist vielleicht eins der Hauptprobleme. Selten ist in diesem Sport einer oder eine tatsächlich optimal austrainiert, sagen wir mal im Vergleich zu echten Profis.

K-TAE die 0-Kontakt-Variante ist allerdings noch viel unproblematischer, denn der Kontakt ist dort kein Wertungskriterium.
"Traditionell" geht es hier um ein entschärftes technisches Kämpfen - insgesamt dann eher eine Art Vorform zu einem anspruchsvollem "echten" Kämpfen.
Ein technisches Kämpfen kann aber auf seine Art noch viel anspruchsvoller sein. Kommt drauf an, wie gut man das drauf hat, oder ?

Aber ist das nicht genau das, was "Traditionalisten" immer wieder beschwören und haben wollen ?

Ein paar Mal habe ich in der letzten Zeit den Spruch gehört "wir machen traditionelles Taekwondo".
Das kam so überzeugend rüber, dass ich das selbst 30 Sekunden lang geglaubt habe, was dieser oder jener Trainer da von sich gegeben hat.

Was ist beim Kämpfen eigentlich "traditionell" ?

Schwachsinn - würde ich einmal an dieser Stelle zurückgeben wollen. Der ganze Begriff stimmt doch schon nicht.

Traditionell wurde "sportliches Kämpfen" immer wieder in sehr unterschiedlichen Ausführungen probiert und vorgeführt. Lediglich eine Frage der jeweiligen Regeln.

Wirkllch echtes Kämpfen ist was ganz anderes, denn das kriegt man sportlich meist nicht besonders attraktiv rüber.

Wenn "traditionelles" Kämpfen möglichst kontaktloses oder technisch kontrolliertes Kämpfen darstellen soll, dann müssten mir die Traditionalisten eigentlich die Bude einrennen.

Tun sie es ?

Ich würde sagen - Nein.

Aber dann bleibt wenigstens mal ehrlich, ihr traditionsbewussten Kämpfer und Trainer.
Probiert es doch einfach mal aus.

Bevor hier ein gelernter Kritiker noch längere Erklärungen fabriziert als der Hersteller.

Vielleicht klappt´s ja und macht sogar noch ein bisschen Spass.

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#6

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 01.03.2012 10:35
von Weetzen • 54 Beiträge

warum nicht mal die ganze Sache testen ? Ein Großmeister, den die alte Garde in unseren Reihen garantiert kennt, praktiziert das in ähnlicher Form schon seit Jahrzenten. Das Sportangebot was wir in der ETF anbieten ist doch wohl super und wird immer wieder noch modifiziert.
http://www.taekwon-do-news.de/index.php?...kwon-do-taeryon

An dieser Stelle paßt der nachfolgende Spruch recht gut:

Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen

LG Peter Pabel, SV Weetzen

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#7

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 01.03.2012 17:27
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Gute Idee, das mit dem link auf den kwon. Die "traditionellen" Kwon-Spezis sind in Deutschland übrigens die zweitgrösste TKD-Gruppierung, deutlich grösser als z. B. die ITF und auch als die ETF oder andere. Allerdings haben die sich intern auch schon wieder zerteilt, das Wing-Tsun-Prinzip lässt grüssen.

Ich muss dazu sagen - ich hab´s mit dem technischen Kämpfen nicht von dem geklaut. Die 0-Kontakt-Idee hat der Kwon auch gar nicht erfunden, sondern der hat die ganze Kontaktgeschichte, die in den 70er erst losging, konsequent genausowenig mitgemacht wie die Änderungen von Hyong auf Poomse und zwischendurch auch noch auf die tul, aber nicht so richtig tul, sondern oft nur so ein bisschen tul. Je nach ITF-Gruppierung ist das teilweise eine echte Lachnummer. Vergleichsweise ist die klassische hyong und auch die poomse relativ artenrein geblieben.

Die kwon-Gruppe ist zwar genaugenommen auch eine Art ITF-Sekte, aber eben ihre ganz eigene und "Kämpfen" ist in ihrem System genaugenommen kein Thema.

Wer´s immer noch nicht geschnallt hat - die "Nicht-Kämpfer" sind bei den meisten herkömmlichen Kampfsportdisziplinen eindeutig die totale Mehrheit der Sportausübenden, vielleicht sogar der "Wettkämpfer". Es wird sicherlich mehr gepoomst als gesparrt bei den Olympiahelden der Nation und ich glaub sogar die Kickboxverbände könnten ohne ihre grossartig besetzten Kinderkarate-Formenklassen nur kleinere Brötchen backen.

Das Original K-TAE ist im Prinzip wie Kickboxen angelegt, nur ohne Faust zum Kopf. Das ist dabei der springende Punkt - einige wollen sich bzw. den anderen ja unbedingt was auf die Birne hauen.

Aber liebe Trainer - ihr habt doch auf vielen Turnieren gesehen, dass stellenweise sehr blind draufgehauen wird = sie faseln von "Leichtkontakt", machen den aber gar nicht und ausserdem von Technik und Taktik oft keine Spur. Von Fusstechniken meist leider auch nicht, wenn es KB heisst. Es sei denn, da taucht mal ein seltener Spezialist mit dem vorderen Bein auf.

Die 0-Kontakt K-TAE-Variante hat einige Vorteile, aber ich weiss derzeit absolut nichts über die Akzeptanz bei den Trainern und über die Resonanz bei den Sportlern. Ich bleibe da sowieso eher skeptisch.

Sportliches "Kämpfen", wenn es nicht wirklich totaler "Vollkontakt" ist - muss eigentlich locker sein und Spass machen. Das kann man mit dem K-TAE Prinzip ein bisschen wiederherstellen, was da seit vielen Jahren zunehmend verlorengegangen ist.

Nur - die meisten wollen schon ab Gelbgurt möglichst schnell einen "Titel" - richtig kämpfen können oder dafür erstmal gründlich und lange richtig trainieren - wollen sie das auch ?

Guckt Euch doch einfach mal in Euren eigenen Vereinen um - wer will da wirklich "kämpfen" und trainiert auch entsprechend dafür ?

Jetzt höre ich wieder so einige Grossmeister daherschwafeln - "oh, wir haben sooooviele in unserem Verein, die kämpfen wollen".

Ja - und von denen habe ich nur noch nie einen bei einem Turnier gesehen oder höchstens aus demselben Verein 4 dicke übergewichtige Jugendliche 70kg + auf einmal = alle in derselben Gewichtsklasse, die gleichzeitig den olympischen Vereins- und den Landesmeister auskämpfen konnten. Weil sonst kein Gegner verfügbar war.

Und legt man die zwangsläufig mit einem Rot- oder Schwarzgurt zusammen, dann wird wegen der Gürtelfarbe geheult.

Oder weil man immer zu weit fahren muss.

Aber der Trainer ist trotzdem der beste der Welt.

Hab ich neulich auf facebook gelesen.

Dann muss es ja stimmen.

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#8

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 02.03.2012 11:23
von André • 41 Beiträge

so wie ich das bei uns im moment feststellen muss, ist die sache mit dem lockeren kämpfen ein echtes problem.
durch das viele "gepoomse" und formen gemache wirkt das kämpfen äußerst steif und plump. die kreativität im kampf lässt bei manchen zu wünschen übrig.

ich werde k-tae auf jeden fall bei uns mal forcieren um die gemüter ein wenig zu lockern und diese überspannte formenschule zu lockern.
mal schauen, wie die jungs und mädels darauf anspringen, aber ich denke es wird auf jeden fall spaß machen.


"Why so serious?"

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#9

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 02.03.2012 13:18
von BAOffice • 1.197 Beiträge

Ja, es ist tatsächlich in einigen Vereinen so - der Trainer hemmt seine eigenen Leute für´s Kämpfen, weil er selbst nicht viel davon versteht, ihm das nicht liegt und er sich vor allem keine Blösse wegen seiner Ahnungslosigkeit geben will.

Bloss keine Namen nennen. Könnte einer mit einem 4.Dan dabei sein.

Kannst es glauben oder nicht, aber ich bin schon von einzelnen Sportlern angesprochen worden, dass sie gerne kämpfen würden, aber der traditionelle Trainer lässt sie nicht.

Der Trainer spielt aber oft den grossen Helden, spricht man ihn persönlich drauf an, dann hat er wieder 100000 Erklärungen, warum das alles ganz anders ist.

Tatsächlich ist es so, dass Sparring und Formen = beim TKD sowieso - ziemlich konträr sind. Vor allem auch beim dafür benötigten spezifischen Training.

Den Komplett-Sportler, so wie es z. B. Frau Kapkowski in ihrer Leistungszeit 1976-1989 einmal gewesen ist, denn die konnte tatsächlich sehr gut kämpfen wie auch formenlaufen - den gibt es heutzutage sehr selten oder gar nicht mehr.

Was mich und sicherlich auch einige andere Trainer und auch Kampfrichter mit Wettkampf-Background aufregt - es werden "Kämpfer" ins Rennen geschickt, die vom Kämpfen = auch von Taktik oder gezieltem Punkten kaum was verstehen. Besonders die kleinen Kinderkämpfer sind ja so süss.

Entweder haben sie in den Clubs keine anderen Leute mehr oder, was wahrscheinlicher ist, es geht mehr um den wichtigen Titel, zur Not auch kampflos, da ist dann jedes Mittel recht.

Beim Kickbox-Stil wird zuweilen mehr schlecht geboxt als an den Fuss gedacht, mit dem einige vielleicht gut was anfangen könnten - wenn sie es könnten.
Aber draufhauen ist halt einfacher. Einige verstehen dann gar nicht, warum sie dafür nicht ihre 20-30 verdienten Punkte gedrückt bekommen.

Also der technische 0-Kontakt kann von jedem Trainer, der meine Ausführungen zur Kenntnis genommen hat, als 1/1 oder 1/2 Kämpfen oder als taktisches Kämpfen ohne Treffen sofort ins Training übernommen werden. Nur zu - probier´s einfach mal.

Ob wir daraus eine echte Wettkampfdisziplin stricken können, probieren wir erstmals am 31.3. bei Euch in Bad Berleburg.
Dabei kann auch jeder mal punkten oder den Referee machen. Es kommt eigentlich nur auf die Beteiligung (der Vereine und Trainer) drauf an, wie das wird

Zur Not machen wir das in BB im Wald oder auf der Wiese, damit auch jeder kampfstarke ETFTV-Facebook-Kommentator sich schön das Maul darüber zerreissen kann, wenn ich da ohne Gürtel auftauche.

Ich-lach-mich-schlapp - jetzt schon.

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#10

RE: K-TAE - was ist das ?

in KTAE-Forum - Alles über KTAE SPARRING 14.04.2012 19:23
von André • 41 Beiträge

Neulich ging ja eine E-Mail in die Trainer/Kampfrichter Runde, die auf dem Sparringslehrgang K-Tae Kämpfe gewertet haben.
Es ging um die Frage wann es Punkte für eine Technik geben soll.

Ich war sowohl als Kämpfer als auch als Punkterichter aktiv. Deshalb hier mal eine Stellungnahme:
Ich habe immer Punkte gegeben, sobald eine Technik aus meiner Sicht sauber und ziel genau etwa 5-10 cm vor eine Trefferzone platziert wurde.
D.h. wenn ein Paldung / Roundhouse Kick am Körper vorbei gefegt wurde, ist es noch KEIN Treffer.
Ein Sidekick / Yopchagi knapp vor die seitliche Trefferzone oder kurz vorm Kopf hatte ich dann wiederum schon gewertet.
Es bringt halt auch nichts mit den schönsten Tritten Fliegen zu verscheuchen.

Sehen das andere Lehrgangsteilnehmer anders?


"Why so serious?"

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